Rad - & Wanderwege: Trautskirchen

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Dagenbacher Weiher

Dagenbacher Weiher

Rad - & Wanderwege

Rad- & Wanderwege

Das wunderschöne, größere Mischwaldgebiet rings um Trautskirchen ist mit Wegen erschlossen - es ist ein ideales Terrain für ausgedehnte Spaziergänge. Ausserdem finden sich 45 km markierte Wanderwege, die an ein überregionales Wander- und Radwegnetz angeschlossen sind.

Natur-Lehrpfad Trautskirchen

Der Rundweg des Naturlehrpfades führt über ca. 3 km Länge vom östlichen Ortsrand aus über den Herschaftswald in den Nordwesten von Trautskirchen. Insgesamt 10 Stationstafeln entlang des Weges vermitteln dabei allerlei Wissenswertes über "Landschaft", "Natur" und "Geschichte" und vielem anderem. Beginn ist am Wanderpark-platz am Badeweiher beim Schützenhaus. Hinweis: Der Weg des Naturlehrpfades Trautskirchen ist mit Wanderschuhen problemlos zu begehen und bei schönem Wetter für einen unbeschwerten Spaziergang bestens geeignet. Bei feuchter Witterung ist jedoch an einigen Abschnitten etwas Trittsicher-heit erforderlich.

Neuhof a.d.Zenn & Umgebung

Hier (PDF-Dokument, 199,78 KB, 27.04.2026)finden Sie weitere Wanderwege im Nachbardorf

Zenntalwanderweg

Neuhof a.d.Zenn - Trautskirchen – Obernzenn

Der Zenntal-Wanderweg führt Sie sowohl durch das Tal des Flüsschens Zenn als auch entlang der Hügel und Höhenrücken des Zenntals. Durch Wiesen, Felder und Wälder zu den drei Zenntalgemeinden Neuhof an der Zenn, Trautskirchen und Obernzenn. Sie können den Weg an beliebiger Stelle beginnen und in kleinere Etappen einteilen oder in Verbindung mit einem der zahlreichen Fernwanderwege zu größeren Touren ausdehnen.

Der Weg führt Sie durch schöne und historische fränkische Marktflecken, abwechslungsreiche Landschaften und artenreiche Natur. Für Kurzweil sorgen die Besichtigung der (1) Reste einer alten Turmhügelburg, ein Besuch im (2) Freibad, ein Halt auf dem neuen und großzügigen (3) Generationenspielplatz, eine Abkühlung im (4) Kneipp-Becken, ein Abstecher auf den (5) Naturlehrpfad, das Beobachten von (6) Gleitschirmfliegern, eine Rast an einer ehemaligen (7) Posthalterei, Freizeitaktivitäten am (8) Obernzenner See, eine Führung durch das (9) Blaue Schloss, Naturbeobachtungen am (10) Landschaftsweiher Oberaltenbernheim, das Genießen des Ausblicks am (11) Hexenstiefel und am Eulengeschrei (12) bei Merzbach, eine Betriebsführung durch einen Milchhof, die Besichtigung der Wüstung Zennhausen (14), eine mittelalterliche Ziegelhütte und eine romanische Kapelle. Die Einkehrmöglichkeiten sind ausgeschildert. Startpunkt ist der Bahnhof in Adelsdorf. Die Karte (PDF-Dokument, 1,40 MB, 02.09.2020) mit Beschreibung können Sie auch herunterladen.

Fernwanderwege

Entfliehen Sie der Hektik der Zeit und dem schnellebigen Alltag. Kommen Sie zu uns, ziehen Sie ihre Wanderschuhe an und passen Sie ihren Rhythmus wieder dem der Natur an!

 

Hoher Landsberg – Neustadt an der Aisch – Dietenhofen

  • Beginn: Hoher Landsberg
  • Länge: ca 66 km

Der Wanderweg beginnt an einem historischen Ruinenplatz mit mächtigen noch sichtbaren Wallanlagen, die zwischenzeitlich völlig von Wald überwachsen sind und führt durch den südlichen Naturpark Steigerwald zur Kreisstadt Neustadt an der Aisch. Von Neustadt an der Aisch geht es durch den Naturpark Frankenhöhe und das Zenntal bis zum Biberttal. Strecke: Vom Ausgangspunkt Hoher Landsberg geht es östlich nach Markt Nordheim über Deutenheim und Unternesselbach nach Neustadt an der Aisch (Teilstrecke mit ca. 26 km). Von dort über die Lohmühle nach Herrnneuses, Mosbach, Markt Erlbach, Neuhof an der Zenn und Ebersdorf nach Dietenhofen (Teilstrecke mit ca. 40 km).

 

Uehlfeld – Markt Erlbach – Trautskirchen

  • Beginn: Uehlfeld
  • Länge: ca. 35 km

Wanderung vom Aischtal zum Zenntal. Strecke: Von Uehlfeld in südliche Richtung nach Peppenhöchstädt, Birnbaum, Hoholz, Emskirchen Mosbach, Markt Erlbach und an Altselingsbach vorbei nach Trautskirchen.

 

Friedrichsberg – Neustadt an der Aisch – Feuchtwangen

  • Beginn: Friedrichsberg
  • Länge: ca. 125 km

Vom historischen Friedrichsberg mit dem Jagdschloss der Fürsten zu Castell geht es durch den Naturpark Steigerwald, vorbei am Schloss Schwarzenberg bei Scheinfeld in die Kreisstadt Neustadt an der Aisch. Von dort weiter bis ins hohenlohische Feuchtwangen. Einsame Wälder, Aussichtspunkte, Mühlen, Weinberge und stille Dörfer berührt der wenig bekannte Weg. Seine Markierung erinnert an ein Flugzeug. Strecke: Vom Jagdschloss bei Friedrichsberg geht es nach Südosten über den Herpersberg zum Roten Kreuz bei Oberscheinfeld. Weiter über die Einsiedelei durch den Schwarzenberger Forst zum Schloss Schwarzenberg, weiter über Scheinfeld, Thierberg, Baudenbach nach Neustadt an der Aisch. Von hier geht es westlich über die Burg Hoheneck bei Ipsheim durch Obernzenn, Burgbernheim und weiter nach Feuchtwangen.

 

Höchstadt an der Aisch – Obernzenn

  • Beginn: Höchstadt an der Aisch
  • Länge: ca. 45 km

Durch die große, durch den Aischgründer Karpfen bekannte Weiherlandschaft führt der Weg durch recht flaches Gebiet nach Neustadt an der Aisch und von dort aus weiter durch den Naturpark Frankenhöhe nach Obernzenn. Stationen: Von Höchstadt an der Aisch über die alte Steinbrücke in südliche Richtung über die Markierung „Blaues Kreuz“ nach Mechelwind hier wechselt die Markierung zu „Gelber Strich“. Dann über Schmiedelberg, Rezelsdorf Birnbaum, Neustadt an der Aisch, Walddachsbach, Ipsheim (Weinwanderweg) und die Burg Hoheneck über den Mäusberg nach Obernzenn.

Weitere Wanderwege

Der Zenntalradweg

Mit dem Rad eine Landschaft zu durchstreifen ist ein wahres Naturerlebnis. Das trifft auch auf den Zenntal-Radweg zu, der sich sanft, ohne große Steigungen im Tal entlang schlängelt - genau wie das Flüsschen, das er begleitet. Die abwechslungsreiche Natur bietet Ruhe und Entspannung. Eine Vielfalt historischer und kultureller Sehenswürdigkeiten kann der Radler in den Ortschaften entlang dieses Weges entdecken. Ihn erwarten im wahrsten Sinne des Wortes oft unerwartete „Erfahrungen“ – nicht spektakulär, sondern sie stecken im Detail. Der Zenntal-Radweg ist gut ausgeschildert und bietet sogar einige Alternativstrecken. Er gehört zum "Bayernnetz für Radler" – hier gibt es eine Übersichtskarte.  Der Zenntalradweg nimmt seinen Ausgangspunkt in Fürth/Stadeln. Kurz vor der Mündung der Zenn in die Regnitz verlässt er den Regnitztalweg und verläuft dem Flüsschen Zenn folgend über Langenzenn, Wilhermsdorf, Neuhof a.d.Zenn, Trautskirchen nach Obernzenn mit den beiden Seckendorff-Schlössern. Hier im Quellgebiet der Zenn endet der eigentliche Zenntalradweg. Um aber Anschluss an den Aischtal-Radweg zu erlangen wird er weitergeführt, überquert unmittelbar westlich von Obernzenn die Wasserscheide und wechselt in das Einzugsgebiet der Aisch. Über Sontheim und Westheim erreicht er den Aischtal-Radweg und endet in Burgbernheim. Der Zenntalradweg ist gut zu befahren. Er verläuft weitgehend auf separaten Flurbereinigungs- bzw. Radwegen und ist gut ausgebaut. Gelegentlich nutzt er schwach befahrene Ortsverbindungsstraßen. Der Weg steigt von der Mündung bis ins Quellgebiet der Zenn - dem Gefälle des Flusses entsprechend - kontinuierlich leicht an. Nur bei der Querung der Wasserscheide sind größere Steigungen zu überwinden.

 

Start: Fürth/ Flexdorf (Nähe Fürth/Hafen)

In Fürth/Flexdorf zweigt der Zenntalradweg in westliche Richtung vom Radweg am Rhein-Main-Donau-Kanal-Radweg ab. Über die Gemeindeverbindungsstraße führt der Weg gen Westen nach Ritzmannshof. Von dort entweder über Gemeindeverbindungsstraßen nach Rothenberg und Obermichelbach oder von Ritzmannshof den Zenngrund entlang auf einem befestigten Flurweg über Kreppendorf bis

nach ca. 6 km: Veitsbronn

Hoch über dem Hauptort das Wahrzeichen der Stadt, die Veits-Kirche aus dem 14. Jahrhundert mit geschlossener Wehrmauer und wertvollen Altären aus der Nürnberger Wohlgemut-Schule. Von Veitsbronn geht es auf einem Radweg entlang der Gemeindeverbindungsstraße nach Retzelfernbach, weiter auf einem asphaltierten und gesplitteten Wiesen- und Waldweg bis Glöckershof und von dort nach

nach ca. 7 km: Langenzenn

(Langenzenn kann vom Rhein-Main-Donau-Kanal alternativ auch über Unterfarnbach, Burgfarnbach, Hiltmannsdorf, Seukendorf und Horbach erreicht werden) In Langenzenn laden die bestens erhaltene Klosteranlage (Innenhof mit Kreuzgang, heute Freilichtbühne der bekannten Langenzenner Klosterhofspiele) sowie die imposante Stadtkirche und ein liebevoll eingerichtetes Heimatmuseum zur Besichtigung ein. Am westlichen Stadtrand von Langenzenn führt die Strecke auf einem parallel zur Staatsstraße verlaufenden Radweg über Lohe bis Heinersdorf. Hier wird der Ort durchfahren. Am südlichen Ortsende geht es über einen asphaltierten Wiesenweg weiter bis

nach ca. 6 km: Wilhermsdorf

Das stattliche Ritterhaus am Marktplatz und die mächtige evangelische Kirche, die sich dahinter anschmiegt, sind einen Halt wert. Querverbindung zum Biberttalradweg: von Wilhermsdorf über Meiersberg, Kirchfarnbach, Oberreichenbach und Unterschlauersbach nach Großhabersdorf. Ab der Denzelmühle geht es auf der Gemeindestraße in Richtung Dippoldsberg. Noch in den Talauen biegt der Weg wieder nach Westen ab, nach einem Kilometer über einen befestigten Feldweg geht es auf einer Asphaltstraße weiter nach

nach ca. 3 km: Adelsdorf (DB-Bahnhof)

Wallreste einer Turmhügelburg aus der Salierzeit (etwa um 1.000) – Stubensandsteinhöhle. Es geht vorbei an der „Wüstung Zennhausen“ über Eichenmühle nach

nach 3 km: Neuhof an der Zenn

Der historische, fränkische Ortskern ist eine Rarität mit besonderem Reiz. Fränkische Baustile aller Schattierungen mit sehenswerter Bausubstanz, ein ehemaliges Wasserschloss aus der Renaissance-Zeit, die im Markgrafenbarock erbaute St. Thomas Kirche, eine gut erhaltene Marktbefestigung und ein nach altem Vorbild neu gestalteter Marktplatz. Querverbindung zum Biberttalradweg: von Neuhof an der Zenn über Unterfeldbrecht, Neudorf, Querung der Hochstraße, hinunter nach Ebersdorf. Der Zenntalweg verläuft durch den Ort Neuhof an der Zenn und auf einem asphaltierten Flurbereinigungsweg mit herrlichem Ausblick weiter in westliche Richtung nach

nach ca. 3 km: Stöckach

ein asphaltierter Weg führt weiter bis

nach ca. 1 km: Trautskirchen

In Trautskirchen grüßt das monumentale dreiflügelige Barockschloss und die sehenswerte Chorturmkirche St. Laurentius bereits von Weitem. In Trautskirchen steht auch das Geburtshaus des DGB-Mitgründers Hans Böckler. Am westlichen Ortsausgang von Trautskirchen biegt der Zenntalradweg rechts in Richtung Merzbach ab. Er führt auf einem Wirtschaftsweg nach Fröschendorf und von hier über die Staatsstraße nach

nach ca. 2 km: Buch

Die Buchermühle ist ein stattlicher Herrschaftsbau. In Buch wird die Staatsstraße verlassen, deshalb in der Ortsmitte von Buch kurz gegen Norden über die Zenn, am Ortsende wieder nach Westen über einen Flurweg in Richtung.

nach ca. 2 km: Unteraltenbernheim

Bis zum 13. Jahrhundert waren in Unteraltenbernheim die Ritter Huslode ansässig. Aus dieser Zeit dürfte der noch vorhandene Rundturm eines Schlösschens stammen, das heute Teil eines landwirtschaftlichen Betriebes mitten im Ortskern ist. Die übrigen Bauteile dürften erst später hinzu gekommen sein, als Arnold von Seckendorff-Aberdar das Anwesen im 16. Jahrhundert übernommen hat. Trotz der nur rund 300 Einwohner hat Unteraltenbernheim mit St. Peter und Paul sowie St. Martin zwei stattliche Kirchen, deren Innenausstattung ebenso sehenswert ist. Querverbindung zum Biberttalradweg: auf der Kreisstraße vorbei an der Binsmühle und Hörhof Richtung Sondernohe, vor Sondernohe über Boxau, Virnsberg – mit der weithin sichtbaren Höhen-Wasserburg des Deutschen Ordens und dem Heiligen Grab – Querung der Hochstraße und hinunter nach Neustetten. In Unteraltenbernheim führt die Strecke in Richtung Ortsmitte auf die Staatsstraße. Dort rechts in die Staatsstraße einbiegen und dem Streckenverlauf in westliche Richtung folgen bis zum Ortsausgang. Dort kehrt der Zenntalradweg zurück auf wenig befahrene Wirtschaftswege. Nach einem kleinen Landschaftsweiher biegt der Weg nach links in westliche Richtung ab. Auf dem Weg nach Oberaltenbernheim gewinnt die Strecke an Höhe.

nach ca. 3km: Oberaltenbernheim

Dieser kleine, rund 80 Einwohner zählende Ort wurde 1294 erstmals urkundlich erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr der Ortsname, der „zu dem oberen alten Haus“ bedeutet, viele Wandlungen. Der Zenntalradweg führt im Hang über Oberaltenbernheim hinweg. Der Radweg biegt nach rechts in die Gemeindeverbindungsstraße ein. Nach rund 500 Meter haben Sie Gelegenheit, sich bei einer Rast am landschaftsgeschütz en Oberaltenbernheimer See – der eigentlich ein Hochwasserrückhaltebecken ist – auszuruhen und Fauna und Flora zu genießen. Wer ganz sportlich einen weiteren Anstieg sucht oder einfach einen schönen Ausblick auf das Obere Zenntal genießen möchte, weitet seinen Abstecher nach Osten in Richtung Breitenau aus. Vom Oberaltenbernheimer See aus setzen Sie Ihren Weg gemütlich fort. Für rund 50 Meter noch auf der Gemeindeverbindungsstraße. Dann zweigt der Zenntalradweg links auf einen Wirtschaftsweg ab. Südlich im Tal können Sie die Zenn beobachten, wie sie sich durch ihr Bett schlängelt. Rund 900 Meter sind es bis zur Hölzleinsmühle und nach weiteren 700 Metern zweigt der Zenntalradweg links in südliche Richtung nach Unternzenn ab.

nach ca. 3km: Unternzenn

Was im Jahre 1200 als Wasserburg entstand, entwickelte sich im 18. Jh. zu der barocken Schlossanlage, wie man sie heute noch sehen kann. Das Schloss mit seinen zahlreichen Neben- und Wirtschaftsgebäuden und einem großen Schlosspark mit wundervollem alten Baumbestand ist noch heute im Besitz der Adelsfamilie von Seckendorff. Besonders schön ist die in den Jahren 1730/31 erbaute Marienkirche. Von Unternzenn folgt der Zenntalradweg der Staatsstraße in westliche Richtung.

nach ca. 3 km: Obernzenn

Der Ort Obernzenn geht auf die karolingische Zeit zurück und erlebte unter den zwei Adelsfamilien Seckendorff-Aberdar und Seckendorff-Gutend seine Blüte. Im Jahre 1752 erhielt Christoph Ludwig von Seckendorff-Aberdar von beiden Markgrafen die Hochgerichtsbarkeit. Es entstand ein souveräner Kleinstaat von 40 Quadratkilometern. Er endete mit Napoleon, unter dem Obernzenn 1806 bayerisch wurde. Hauptsehenswürdigkeit ist das Blaue Schloss und der historische Ortskern mit der Kirche St. Gertraud. Mit Lebensmittelmarkt, Apotheke, Bäckereien, Metzgerei, Ärzten, Tankstelle usw. ist Obernzenn Versorgungszentrum. Am Ortseingang begrüßt sie rechter Hand die Zenngrundhalle. Im Ort biegt der Zenntalradweg nach rechts in die Hauptstraße ein. Wer seine Vorräte aufstocken will, bleibt auf der Staatsstraße und findet am Plärrer alles Notwendige. Wer grobes Muschelkalksteinpflaster nicht scheut und sofort einen Blick auf das Rote und Blaue Schloss werfen will, biegt vor dem Rathaus links in die Konrad-Geißelbrecht-Straße ein. Auf der Kreisstraße in Richtung Sontheim/Westheim treffen sich die Wege wieder. Am Ortsausgang biegen Sie links ab in die Gemeindeverbindungsstraße nach Urphertshofen.

nach 0.5 km: Freizeitsee Obernzenn

Surfen, segeln, baden, Schlauchboot fahren, über die Wasserrutsche flitzen, Tischtennis spielen, sich bei einem Volleyball-Match verausgaben, skaten, angeln, spazieren gehen oder den Kindern auf dem Spielplatz zusehen. Das über 30 Hektar große Freizeitgelände am Obernzenner See ist ein Ferienidyll. Querverbindung zum Biberttalradweg: Umrunden Sie den See etwa zur Hälfte. Gegenüber dem Seedamm biegt der Radweg am Zulauf des Melmbaches in südwestliche Richtung ab. Nach rund 800 Metern nach links auf einen asphaltierten Wirtschaftsweg nach Urphertshofen abbiegen.

nach ca. 1 km: Urphertshofen

Von den Berghügeln der Frankenhöhe eingerahmt liegt Urphertshofen an der südlichen Grenze zum Landkreis Ansbach. Die Ruhe und die reizvolle Lage Urphertshofens gaben bereits im Jahre 1903 Anlass zur Gründung eines Genesungshauses, dem so genannten „Waldheim“, als Bestandteil der Diakonissenanstalt Neuendettelsau. Heute betreut dort das Evang.-Luth. Diakoniewerk Neuendettelsau in modernen Wohneinheiten Menschen mit geistiger Behinderung. In der Ortsmitte steht erhöht die wuchtig wirkende Kirche St. Jakobus und Nikolaus, die aus dem 12./13. Jh. stammen dürfte. Die Querverbindung biegt an der ersten Feldscheune nach rechts ab, führt durch den Wald und bringt sie nach Oberdachstetten ins Tal der Bibert. Sehr lohnend und wegen des doch kräftigen Anstieges insbesondere für sehr sportliche Radler geeignet: eine Schleife von Urphertshofen über Straßenhof nach Egenhausen und wieder zurück nach Urphertshofen oder Obernzenn. Von Urphertshofen geht es lange und steil bergauf in Richtung Hochstraße. Nach etwa 1 km sind Sie auf der Hochebene, dort biegen Sie nach links ab. Sie sehen vor sich:

nach 1,7 km: Straßenhof

Straßenhof liegt an der ehemaligen Handelsstraße von Nürnberg nach Rothenburg und war bereits kaiserlich Thurn und Taxi’sche Poststation. Diese wurde von der Brief- und Fahrpostexpedition abgelöst. Diese Ära endete erst mit der letzten Fahrt der Postkutsche auf der „Postomnibusstrecke“ Obernzenn – Oberdachstetten im Jahre 1930. Von Straßenhof setzen Sie ihre Fahrt in östliche Richtung fort. Nach rund 1,2 km verlassen Sie die Hochstraße und biegen nach links ab. Es geht hinunter ins Tal nach

nach ca. 2 km: Egenhausen

Egenhausen, eine Perle im Zenngrund. Der Flecken ist umgeben von wunderschönen Streuobstwiesen und in der Zeit der Obstbaumblüte ist der Ort in ein weißes Meer getaucht. In der Ortsmitte findet sich erhöht gelegen die Wehrkirche Allerheiligen. Über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist Egenhausen wegen seines alljährlich im Frühjahr stattfindenden Jagd- und Feldbogenturniers. Folgen Sie der sich durch den Ort schlängelnden Hauptverkehrsstraße. Diese führt Sie wieder in nördliche Richtung in Richtung Obernzenn. Möchten Sie wieder zurück nach Urphertshofen, so biegen Sie nach 500 Metern links ab, die Gemeindeverbindungsstraße führt Sie mit leichtem Gefälle zur nächsten Straßenkreuzung. Entscheiden Sie sich für links, kommen Sie wieder nach Urphertshofen, entscheiden Sie sich für rechts, führt Sie Ihr Weg wieder am Obernzenner See vorbei nach Obernzenn. Wenn Sie den Zenntalradweg fortsetzen, folgen Sie in Obernzenn der Kreisstraße in Richtung Westheim/ Sontheim in nordwestliche Richtung. Der Weg steigt rund 1 km an. Bevor es wieder ins Tal hinab geht nach Westheim, lohnt sich ein Abstecher zu der in einem wunderschönen Laubwald gelegenen „Fingalshöhle“. Es handelt sich um einen aufgelassenen Sandsteinbruch mit historischen Inschriften. Auf der Kreisstraße über Westheim weiterradeln nach

nach ca. 5 km: Marktbergel

Der Erlebnispfad Petersberg ist einen längeren Zwischenstop wert. Bei Marktbergel mündet der Zenntalradweg in den Aischtalradweg und führt über Burgbernheim rund 20 km weiter nach Rothenburg ob der Tauber.

Anschluss-Optionen an den Zenntalradweg

Aischtalradweg (ca. 140 km)
ab Burgbernheim/ Bad Windsheim

Der familienfreundliche Fernradweg verläuft fast ausschließlich in Flusstälern, ist daher eben und leicht zu bewältigen. Er führt durch interessante Landschaften; Sonne und Schatten wechseln sich ständig ab.

  • Stationen: Rothenburg ob der Tauber – Burgbernheim – Bad Windsheim – Neustadt an der Aisch – Höchstadt an der Aisch – Forchheim – Hirschaid – Bamberg

Biberttalradweg (ca. 78 km)
ab Neuhof an der Zenn
ab Obernzenn/ Urphertshofen

Der Radweg orientiert sich in weiten Streckenabschnitten am Verlauf der ehemaligen Trasse der Biberttalbahn. Er führt über verkehrsarme Straßen und Wege, die teilweise allerdings nur geschottert sind. Sonne und Schatten wechseln sich ab.

  • Stationen: Fürth (Vestner Weg) – Zirndorf – Dietenhofen – Oberdachstetten – Hornau

Höhensteigerwaldradweg (ca. 55 km)
ab Bad Windsheim

Ein abwechslungsreicher Radweg, der rund ein Drittel der Strecke fast eben ist und außerdem tolle Aussichtsmöglichkeiten bietet.

  • Stationen: Sand am Main – Ebrach – Geiselwind – Scheinfeld – Sugenheim – Bad Windsheim

Rhein-Main-Donau-Kanal-Radweg (ca 72 km)
ab Fürth/Flexdorf

Der sonnige, familienfreundliche Rhein-Main-Donau-Kanal-Radweg im Bereich des Steigerwaldes führt durch zahlreiche Städte und Gemeinden.

  • Stationen: Bamberg – Hirschaid – Forchheim – Erlangen – Fürth – Nürnberg

Startorte mit Anschluss an die Deutsche Bahn:

  • Nürnberg/ Fürth
  • Langenzenn
  • Adelsdorf/ Neuhof a.d. Zenn
  • Bad Windsheim
  • Burgbernheim

Mehr Informationen zu Radeln und Wandern im Herzen Frankens erhalten Sie auf den Seiten des Tourismusverband Steigerwald. Dort können Sie auch Rad- und Wanderkarten für die gesamte Region sowie Faltblätter zu den einzelnen Strecken anfordern.

Radfahren Trautskirchen & Umgebung

Hierfinden Sie die aktuelle Radkarte von unserem Landkreis Neustadt a.d.Aisch - Bad Windsheim.

Hierfinden Sie die aktuelle Radkarte von unserem Nachbarlandkreis Fürth

Hierfinden Sie die aktuelle Radkarte von unserem Nachbarlandkreis Ansbach

Hierfinden Sie die aktuelle Radkarte vom Steigerwald